Bei religiösen Schriften bezeichnet das Imprimatur die Druckgenehmigung oder Approbation durch einen Bischof der römisch-katholischen Kirche. Es besagt, dass der Inhalt einer entsprechenden Schrift der kirchlichen Lehre nicht widerspricht. Dies wird durch einen, meist auf die Rückseite des Titelblattes eingedruckten Vermerk »Nihil obstat« (lat. es steht nichts entgegen) kenntlich gemacht.

Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil musste für jede Buchveröffentlichung von Lehrern der katholischen Theologie, Priestern und Ordensangehörigen das Imprimatur eingeholt werden. Mit dem Dekret De Ecclesiae pastorum (1975) entfällt die Pflicht religiöse Schriften approbieren lassen zu müssen.

Daher wird das Imprimatur nur soweit erforderlich gewährt.

Die Veröffentlichungen der durch das kirchliche Lehramt autorisierten Theologen unterliegen nach wie vor der Beurteilung und gegebenenfalls Beanstandung durch die Glaubenskongregation.